Obwohl die Regisseurin Imogen Kusch auch außerhalb ihrer Heimat Italien mit der Theater-Gruppe Klesidra bekannt ist, kennen viele deutsche Kollegen „Biba“ vor allem von Co-Filmproduktionen wie „Diaz – Don't Clean Up This Blood“ oder „Maria, ihm schmeckt's nicht“. Sie vermittelt zwischen den Teams und coached Schauspieler am Set. Kusch war gerade in Berlin, um die italienische Folkblues-Band Orange8, deren Produzentin sie ist, zu begleiten. Mit globe-M sprach sie darüber, warum sie sich als „24-Hour-Artist“ sieht.
Sechs Jahre lang spielte Daniel Aichinger den Fiesling Dr. Axel Schwarz bei der erfolgreichen RTL-Soap „Alles was zählt“. 2012 riskierte er den Ausstieg, um sich neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen, was ihm auch gelang. Am 24. Mai sieht man Aichinger nun in einer Folge von „Der Kriminalist“ und gerade lief der Pilot zu „Mantrailer“ auf RTL. Außerdem sprach er mit globe-M über sein Charity-Engagement. Aichinger ist ein Schauspieler, der allen Klischees widerspricht und seinen eigenen Weg geht.
Friederike Becht kommt, wie sie selbst sagt, aus dem „Dorf“. Das Leben im rheinland-pfälzischen Winden, hat die 26-jährige Schauspielerin jedoch hinter sich gelassen: So konnte man sie in den letzten Wochen im Kino als junge Hannah Arendt , auf ARTE in einer Hauptrolle in „Westwind“ und in der neuen ZDF-Erfolgsreihe „Verbrechen“ bewundern. Mit globe-M sprach Becht unter anderem darüber, warum sie unbedingt Schauspielerin werden wollte.
Ein Meer großer schwarzer Quadrate markiert die Bühne. Sie wirkt wie der tiefste See Englands, dessen Namen Simon Stephens Stück trägt: „Wastwater“. Eine dunkle Bühne für dunkle Seelen.
Es ist ein Eintauchen, Verlieren, Wiederauftauchen, ein Entdecken der Räume und zugleich ein Selbsterkennen. Der Besucher des Martin-Gropius-Baus in Berlin wird nahezu hinein gesogen in die Spiegelobjekte von Anish Kapoor.
Frauen und Cowboys duellieren sich gerne, doch das ist nur eine Form des Spiels. Zwei Londoner Studentinnen kuratieren „PLAY - The Frivolous and the Serious“ im Berliner „me Collectors Room / Stiftung Olbricht". Die Ausstellung entsteht gemeinsam mit der Londoner Whitechapel Gallery.
Rebecca Horn ist ein Klassiker der zeitgenössischen Kunst. Im Gegensatz zu den meisten Klassikern ist sie aber voller Leben und schuf mit "Der Fluchtkoffer" eigens für ihre erste Einzelausstellung in Russland eine neue kinetische Installation.
Wie werden wir in zehn Jahren wohnen? Die Zahl der "Kitchen Farmer" und "Urban Gardener" nimmt zu, nachwachsende Rohstoffe und nachhaltiges Handeln werden immer wichtiger . Werner Aisslinger treibt in "Home of the Future" im Haus am Waldsee seine Visionen auf die Spitze.
Nach "Hunger" und "Escape" ist "CUT" das dritte internationale Performance Art-Festival im BLO-Atelier und auf dem RAW-Gelände. Über 40 Performer nahmen unter anderem lange Wege auf sich:
Zum zweiten Mal versucht sich Lars Eidinger als Regisseur, reflektiert den „Romeo und Julia“-Stoff, doch Sex und Inszenierungsfreude spielen bei ihm eine zu große Rolle. Romantiker bleiben auf der Strecke.
Auf jeden Topf passt ein Deckel. Nur wann? Wolfram Huke hatte noch nie eine Beziehung, was ihn zu einem mutigen Schritt inspirierte: Er nahm mit 29 die Kamera in die Hand und dokumentierte sein Leben: „Love Alien“ ist Hukes Langfilmdebüt.
Der Titel der gemeinsamen Ausstellung der Künstlerinnen Christine de Boom und Ursula Schmelzer in der Galerie Root am Berliner Savignyplatz macht neugierig. Beide eröffnen mit ihren Werken sehr persönliche Bildräume, führen in spannende künstlerische Dialoge.
Ein metallener Druckstock in Buchform, bedeckt mit beweglichen Lettern aus Holz. Sie verkörpern die Wertigkeit eines alten Handwerks und sind zugleich das Sinnbild von Literatur und Belesenheit – von Kultur schlechthin.
Nach fast zehnjähriger Renovierung ist das Rijksmuseum in Amsterdam wieder geöffnet. Nicht nur die berühmte Nachtwache kann nun an jedem Tag des Jahres bewundert werden, mehr als 8 000 Kunstobjekte warten auf Besuchergruppen aus aller Welt.
Es ist ein ganz spezielles Thema, dem sich die Ausstellung in der Schirn in Frankfurt widmet. Die jeweils letzten Werke zahlreicher Künstler von Manet bis Kippenberger wurden ausgewählt und zu einer wunderbar poetischen Schau gruppiert.
Video von Katarzyna Kozyra"